Hundesteuer in Berlin

Informationen, Gebühren und Fristen

 

 

AUS AKTUELLEM ANLASS:


Für die Abschaffung der Hundesteuer: Unterschreiben Sie eine Petition

 

 

 

Die Hundesteuer in Berlin beträgt 120 EUR im Jahr (180 EUR für jeden weiteren Hund) und ist - im Vergleich mit anderen Bundesländern - eine der höchsten in Deutschland.

 

Innerhalb eines Monats nach der Anschaffung oder dem Zuzug nach Berlin muss der Hundehalter seinen Hund anmelden. Das kann er persönlich bei dem zuständigen Finanzamt tun, aber auch per E-Mail oder Fax: Voraussetzung ist das ausgefüllte und unterschriebene Formular zur steuerlichen Anmeldung.

 

Die Hundesteuer stammt noch aus Kaisers Zeiten: Sie wurde im 19. Jahrhundert von Kaiser Friedrich Wilhelm III. eingeführt und galt als Luxussteuer, weil Hunde anders als Nutztiere nur zum Vergnügen gehalten wurden. Da sie nicht zweckgebunden ist, wird sie im Stadtbudget nicht etwa für die Straßenreinigung eingesetzt, sondern dient lediglich der Stopfung der Haushaltslöcher.

 

Die Hundesteuer ist ungerecht und veraltet:

  • was ist mit Katzen, die ebenfalls Straßen unf Grünanlagen beschmutzen?
  • was ist mit Spinnen oder Reptilien, von denen auch eine potenzielle Gefahr ausgeht?
  • viele ältere Menschen, die einen Hund halten, oder Tierschutzaktivisten, die Hunde aus schlechter Haltung retten, sind nicht reich. Wieso eine Luxussteuer?



 

Hundesteuer: Anmeldung eines Hundes
PDF-Formular zum Ausdrucken
Hundesteuer-Anmeldung.pdf
PDF-Dokument [68.6 KB]
Rechtsgrundlagen: Hundesteuergesetz
Verabschiedet am 10. Oktober 2001
Hundesteuergesetz-Berlin.pdf
PDF-Dokument [23.9 KB]

 

 

Berliner Ordnungsämter: Kieze-Hunderegeln

 

Steuerbefreiung: Ausnahmen von der Besteuerung

 

Wissenswertes: Fragen und Antworten zur Hundesteuer

 

Hundesteuer in Deutschland: Städte-Übersicht

 

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